Aus dem BSC Vereinsleben bis 1980

     V E R E I N S G R Ü N D U N G

Früher gab es nur einen Fußballverein in Schwalbach: FC Sportfreunde 1920 Schwalbach.

Doch im Jahre 1960 waren es zu viele aktive Spieler, so daß nicht jeder die Chance

hatte Fußball zu spielen. So kam es immer wieder zu Meinungsverschiedenheiten.

Eine Gruppe von diesen Spielern (Gründer) verkehrte damals in dem Jugendtreff

„Zum Schwanen“ in Alt Schwalbach, Hauptstraße. Außer in der Stammkneipe traf

man sich auch in der Eisdiele, die sich neben der Gaststätte befand und ebenfalls

Hans Freund gehörte

So traf man sich um einen „harten Kern“ (Erich Bachl, Helmut Freund, Artur Penz,

Walter Procher und Otto Werker) immer wieder. Die Männer traten aus dem FC

Schwalbach aus und spielten ohne direkte Organisation sonntagsmorgens.

So entstand in der Eisdiele des „Batzen“ Hans Freund die Idee: Man könnte doch

eigentlich selbst einen Verein gründen.

So machte man einen Termin und traf sich am 06.01.61 in der Gaststätte „Zum

Schwanen“ und beschloss die Gründung des Vereins – Protokoll wurde gefertigt – ist

jedoch verschollen.

Etwa vier Wochen später traf man sich und wählte den Vorstand.

Hans Freund und Artur Penz fuhren dann zum Hessischen Fußballverband (Frankfurt  

– Freßgass) und meldeten den BSC 1961 Schwalbach an.

Der erste BSC Präsident Hans Freund war immer auch ein Schelm
Als Gastwirt hatte er das Lokal Zum Schwanen
Der Sportplatz Am Sossenheimer Weg war sehr urtümlich, er wurde nach dem Umzug zur Friedrich Ebert Schule von Schwalbacher Kindern noch lange als Bolzplatz genutzt.

So begann man Mitte 1961 in der C-Klasse mit dem Spielbetrieb.

Das erste offizielle Spiel fand auf dem Sportplatz „Sossenheimer Weg“ statt.

Aus dem Motorsegler des Herrn Bischof warf Hildegard Freund (jetzige Frau Kollmann) mehrere Bälle auf den Sportplatz und so begann der Lauf des BSC Schwalbach.

Drei Männer des Vorstands im Gründerjahr. Horst Köhler, Hans Freund und Waldemar Gundel

Die Begeisterung für die ersten Trikots war sehr groß.

Auch beim Feldbergpokal in Reifenberg machte das BSC Team auf sich aufmerksam

Besondere Ereignisse wurden natürlich schriftlich festgehalten und blieben damit der Nachwelt erhalten.

Man kann nur erahnen welche Freuden solche Ergebnisse bei dem kleinen und jungen Verein damals hervorriefen.

Beim Spitzenreiter und späteren Meister wurde der BSC nur zweiter Sieger.

Erste Aufnahmen einer BSC Jugendmannschaft aus dieser Zeit auf dem Sportplatz am Sossenheimer Weg, Werner Blumrich war damals schon dabei.

Ein weiterer Zeitung Spielbericht des Höchster Kreisblattes aus der Saison 1966/67

In diesen Jahren waren die Turniere der Ersten und Zweiten Mannschaften in den Sommermonaten sehr beliebt und auch gut besetzt.

Hier ist ein Zeitungsausschnitt vom Herrenturnier des FC Schwalbach

Im Oktober 1968 machte der BSC Schwalbach mit seiner Ersten Mannschaft durch einen 2:1 Erfolg gegen den SV Ruppertshain auf sich aufmerksam.

Die Zweite Mannschaft verlor ihr Spiel aber deutlich mit 0:5 Toren.

Nachdem die Saison 1968/69 sehr schwierig war und nur mit dem Vorletzten Platz abgeschlossen wurde, sollte das neue Spieljahr mit viel neuem Personal erfolgreicher werden. So hatte der BSC viel Zulauf in diesem Sommer.

Der Platz in Reifenberg war nicht immer so gut bespielbar, wie an diesem Tag.

Der BSC Schwalbach 1972: v.li. hinten: Bertold König, Wolfgang Wandelt, K.-H. Kiefer, Werner Blumrich, Hinsch, H. Weber, vorne: Peter Münker, P.Elzenheimer, Peter Krieger, H. Reuss, H. Pleines, K. Mutterer

Zweite Mannschaft der Saison 1974/75

Stehend v. li. W. Münzenberg, P. Großpietsch, H. Leder, M. Hendrisch, W. Simon, F. Tünger, kniend v. li.G. Cali, K. Oleinik, M. Oleinik, K-H. Weil K. Mutterer, P. Elzenheimer

Saison 1974/75 5. Spieltag

1974/75 7. Spieltag

10. Spieltag

11. Spieltag

13. Spieltag

14. Spieltag

Zu Ehren des viel zu früh verstorbenen Gründungsmitgliedes und Ersten Präsidenten des BSC Schwalbach Hans Freund, wurde ab 1975 jeweils im Sommer das große Hans Freund Gedächtnisturnier ausgerichtet.

Eine Festschrift aus dem Jahr 1975 ist erhalten geblieben und hier zur Einsicht.

Aus dem Februar des Jahres 1977 stammt nachfolgender HK Artikel

St. v. li. Trainer V. Rödel, Th. Hotz, R. Peters, W. Haberger, S. Krieger, E. Neumann, B. Schmidt, G. Cali, vorne v. li. D. Scholich, R. Abshagen, D. Schmidt, J. Bujok, M. Homburg